In Allouville-Bellefosse, einem kleinen Dorf im Pays de Caux in der Normandie, steht ein berühmter Baum: die Eiche von Allouville. Sie soll 1200 Jahre alt sein und gehört zu den ältesten Bäumen Frankreichs. Der Umfang ihres Stammes beträgt 15 Meter, sie ist 18 Meter hoch.


Mehrere Stützen sorgen dafür, dass die Krone nicht auseinanderbricht. Seit 1887 sind Teile des Stammes mit Schindeln bedeckt.
Mit zunehmendem Alter hat sich die Eiche ausgehöhlt und beherbergt seit 1696 zwei übereinanderliegende Kapellen: Die untere ist „Notre-Dame-de-la-Paix“, „Unserer Lieben Frau vom Frieden“, gewidmet. Die obere Kapelle ist Teil einer Eremitenbehausung. Die winzigen Räume sind über eine Holztreppe frei zugänglich.
Seit 1932 gilt die Chêne d’Allouville-Bellefosse als historisches Monument.

Die Eiche bekommt viel Besuch. Infotafeln erzählen von der Geschichte dieses beeindruckenden Baumes.
Nebenan erhebt sich die Pfarrkirche Saint-Quentin.

In dem kleinen Ort gibt es mehrere Möglichkeiten, einzukehren. Wie aus der Zeit gefallen ist die Bar/Tabac „Le Pousserdas“ gegenüber der Eiche, wo es auch Zeitungen und Postkarten sowie Dorftratsch gibt.
Le Chêne d’Allouville-Bellefosse
Rue du Docteur Patenôtre
76190 Allouville-Bellefosse
Ebenfalls im Pays de Caux, in der Normandie, steht ein weiterer ehrwürdiger Baum: die über 1000 Jahre alte Eibe von Offranville.




